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AHF-Jahrestagung 2020

 
»Gebäude und Orte zum Lehren, Lernen und Lesen«
 
1. bis 4. Oktober 2020 in Jena
(Thüringen, Deutschland)
 
Call for Papers
 
Die Lese- und Schreibfähigkeit ist ein wesentliches Merkmal der modernen Gesellschaft. Während sie im Mittelalter weltlichen und geistlichen Eliten vorbehalten war, wurde sie durch Humanismus und Reformation immer breiteren Bevölkerungsschichten zugänglich. Zum Lernen, Lesen und Schreiben wurden Orte und Gebäude benötigt, wo diese Fähigkeiten vermittelt und ausgeübt werden konnten. Daher sollen im Zuge der Tagung exemplarisch unterschiedliche Gebäude und Orte des Lernens und Studierens in den Fokus genommen werden – von der Universität bis zur Landschule. Dabei handelt es sich um Orte, die mit der Weitergabe oder dem Erwerb von Wissen verbunden sind, wobei der Nachweis der Lese- und Schreibtätigkeit an einem bestimmten Ort auch durch archäologische Funde wie beschriebene Papiere, Schreibgeräte oder durch sog. Geniza-Fragmente in Synagogen erbracht werden kann.

1. Räume und Orte für das Lesen und Schreiben
Die Beiträge können Klosterzellen oder Schreibstuben, aber auch individuelle Rückzugorte wie Studioli der Renaissance oder Arbeitszimmer von Pfarrern und Lehrern zum Inhalt haben. In diesen Kontext sind auch in das Wohnhaus integrierte Orte zur Aufbewahrung von Büchern bzw. Hausbibliotheken zu nennen. Es sollte aufgezeigt werden, wie sich die behandelten Räume anhand des Grundrisses, der schriftlichen bzw. archäologischen Überlieferung oder durch Baubefunde als Orte des Lesens und Schreibens auszeichnen bzw. als solche nachweisen lassen.
 
2. Schulen
Die Beiträge können die gesamte Breite der Unterrichtsbauten von Kloster-, Dorf- und Landschulen bis hin zu repräsentativen Lateinschulen und Gymnasialbauten behandeln. Gewünscht sind ebenso Referate, die sich mit der baulichen Struktur von Mädchenschulen auseinandersetzen wie mit den baulichen Konsequenzen, die eine gemeinsame Beschulung von Jungen und Mädchen an selben Ort nach sich ziehen. Auch die sogenannten „Judenschulen, die Chadorim oder die Doppelnutzungen von Synagogen als Bet- und Schulräume können behandelt werden. Ebenso wäre die Frage nach dem räumlichen Zusammenhang zwischen Klassenraum, Pausenhof, notwendigen sanitären Anlagen und Lehrerwohnung mit zugehörigen Wirtschaftsbereichen insbesondere bei den Dorf- und Landschulen, zu stellen.
 
3. Ritterakademien, Universitäten, Priesterseminare, Internate
Die Beiträge zu dieser Themengruppe können die bauliche und räumliche Differenzierung dieser Gebäude von Unterrichtsräumen, speziellen Lehrmittelsammlungen über die Mensa bis zum „Karzer fokussieren. Auch Darstellungen zum Wohnen bzw. zur Unterbringung der Studierenden und Lehrenden in Bursen, Schlafsälen oder Dachkammern bzw. zu Lehrerwohnungen und Professorenhäusern etc. sind erwünscht, wenn sich diese durch besondere Nutzungsstrukturen oder Bauformen auszeichnen.
 
Erbeten sind Beiträge von
20 Minuten Länge.
 
Unabhängig vom Tagungsthema besteht in der
Sektion „Neue Forschungsergebnisse" die Möglichkeit, in einem Kurzbeitrag (15 Minuten) neue Forschungsergebnisse  vorzustellen – bevorzugt für Absolventen und Doktoranden, aber auch zur Diskussion aktuell anstehender Fragestellungen.
 
Die technische Ausstattung für eine
digitale Bildpräsentation (PowerPoint) steht den Vortragenden zur Verfügung.
 
Eine Veröffentlichung der Beiträge ist in der Reihe der
Jahrbücher für Hausforschung als Tagungsbänden des AHF vorgesehen.
 
Vorschläge für Vorträge erbitten wir mit Titel und einem maximal 10-zeiligen Abstract sowie einer Kurzvitabis zum 31. März 2020 an:
 
Anja Schmid-Engbrodt,
Lindlacher Weg 25
D-50259 Pulheim
E-Mail: engbrodt@aol.com